Wie schaffe ich es im Internet meine Produkte zu verkaufen, ohne das ich mich verbiegen muss?

Und was hat Marketing mit Achtsamkeit zu tun?

Zuerst einmal, wünsche ich Dir einen wunderschönen Tag.

Immer wieder werde ich gefragt was eigentlich gutes Marketing ist und wie ich es schaffe, meine Dienstleistungen bzw. Produkte zu verkaufen – ohne mit der Pauke und Trompete loszulaufen und meine Mitmenschen zu nerven.

Das sind Fragen, die immer wichtiger werden und mit denen sich jeder einmal auseinandersetzen sollte.

Denn das macht gutes ja Marketing aus… Deine Marke so zu positionieren und Deine Kunden so anzusprechen, dass Deine Produkte gekauft werden und das ganze, ohne Deinen gegenüber auf die Nerven zu gehen. Gutes Marketing ist nicht – “Ich knall den Leuten einfach ganz viel Werbung an den Kopf oder schnell mal das Datum auf dem Flyer zu ändern, weil er vom letzten Jahr noch herumliegt.”

Nein, Nein…

Authentizität, Werte und Achtsamkeit

So, wie schaffst Du das? Ganz einfach und dennoch für viele schwer nachzuvollziehen: durch Authentizität, Werte und Achtsamkeit…

Bleib Du selbst, bleib Deinen Werten treu – wie zum Beispiel es bei mir der Fall ist – ich unterstütze niemanden, der laut und mit viel Gebrüll seine Produkte oder Dienstleistungen verkaufen möchte. Ich bin ehrlich und das sollten meine Kunden auch sein, ich bin Dankbar für alles was mir bis dato passiert ist, mir beigebracht wurde und natürlich für jeden Tipp oder jede wertvolle Kritik.

Ich übernehme Verantwortung und das verlange ich von meinen Kunden auch – Du übernimmst eine Verantwortung, wenn Du eine Dienstleistung bzw. ein Coaching buchst. Ein Coach ist dazu da, Dir den Weg zu zeigen und Dir zu erklären, wie es geht – in die Handlung kommen und alles umsetzen, musst Du und zwar Du ganz allein.

Und natürlich spielt die Achtsamkeit eine große Rolle in Deinem Marketing … warum?

Höre zu, was Dein gegenüber Dir sagt und vermittelt. Achtsamkeit im Marketing bedeutet: wenn Du Deinen Kunden zuhörst, dann wirst Du verstehen, wie sie ticken und welche Sprache sie sprechen. Absolut wichtig in der Produktentwicklung! Hörst Du nicht zu und weißt Du nicht, was Deine Kunden wollen bzw. wie Deine Kunden kommunizieren, dann geht Dein Marketing in die Hose und Du wirst Dich nur noch wundern, warum Deine Produkte oder Deine Dienstleistungen einfach nicht gekauft werden.

Du musst wissen, welche Sprache Deine Kunde sprechen und in welcher Phase sie sich befinden. Das bedeutet: Du hast nicht immer Kunden, welche total Ziel gesteuert zu Dir kommen. Selten wissen sie, was sie für ein Problem haben und dass Du es am besten lösen kannst und sie nur noch auf den „kaufen“ Button drücken müssen.

Das wird eher selten passieren. Vielmehr gibt es Kunden, die wissen, dass sie ein Problem haben und dass man es lösen kann, aber sie wissen nicht, womit, wie oder mit wem. Dann sind da noch die Leute, die wissen noch nicht mal direkt, dass da ein Problem besteht – und das ist gefährlich.

Die meisten aber wissen, dass sie ein Problem haben und suchen nach einer Lösung. Dann landen sie auf Deiner Seite, weil sie etwas angesprochen hat, entweder war es ein bestimmtes Wort, ein Bild, ein Zitat, eine Überschrift… Irgendetwas hat einen Reiz, einen Impuls bei ihnen ausgelöst, weshalb sie auf Dein Profil, Artikel, Deine Anzeige geklickt haben. Das meine ich mit „du musst ihre Sprache sprechen“ …

Ich meine damit nicht, dass Du englisch, russisch, japanisch sprichst…

Wir können es ja mal kurz etwas tiefer beleuchten… und zwar hat Carl Gustav Jung hat die 12 Archetypen beschrieben. Im Marketing geht es aber nur um die Grundtypen die sich am meisten unterscheiden: der Analytiker, der Helfer, der Kämpfer, der Künstler… Alle samt sprechen eine andere Sprache…

Der Helfer zum Beispiel mag die Farbe Grün, helle Naturfarben, nichts knalliges. Er ist vorsichtig, aufopfernd, solide, passt sich an… Er mag zum Beispiel runde formen, bei ihm darfst Du keinen Druck aufbauen. Er möchte Sicherheit, er liest gern Rezessionen, die “Über mich” Seite und überlegt etwas länger. Er muss sich sicher sein. Seine Belohnungswerte sind zbsp. Mehr Zeit mit der Familie. Ihn lockst Du mit Sicherheit, Zeit für Familie und Freunde.

(Belohnungswert: was hat er davon, wenn er das Problem gelöst hat)

Der Kämpfer ist das komplette Gegenteil: er mag knallige Farben, am liebsten Rottöne, ihn interessieren die “Über-Mich” Seiten nur, wenn er sich mit Dir identifizieren kann. Er ist zielstrebig, kämpferisch und überlegt nicht lange. Er handelt. Der Kämpfer mag auch keine langen Geschichten – kurz, knapp und auf den Punkt gebracht, sonst geht er weiter.

Klare Linien und Formen ziehen ihn an. Was die Ziele betrifft, muss er auch ganz anderes angesprochen werden. Erzähle ihn von den neuen Abenteuern, die er erleben kann und dass er seiner Konkurrenz einen Schritt voraus sein wird. Gib ihm das Gefühl, die Nummer eins in seiner Liga zu sein.

Der nächste Archetyp ist der Analytiker. Ja, das sagt schon viel… er springt auf die dunklen töne an, will Sicherheit und Effizienz. Er steht auf Fakten und Prüfsiegel. Er liest sich auch Deine Rezessionen durch, aber am Ende überzeugen ihn die Fakten. Fakten. Fakten.

Der Künstler mag es verspielt und bunt. Er mag es außergewöhnlich und auffallend, florale Muster und Kreise. Er liest gern Referenzen und möchte sich kreativ entfalten. Ihn kannst Du mit Erlebnissen, Abwechslung und Anerkennung locken.

Online Marketing Cottbus, Marketing, Cottbus

Finde heraus, was Deine Kunden möchten, worauf sie anspringen, wo sie unterwegs sind und welche Formate sie gern konsumieren. Mögen sie lieber Videos, Sprachnachrichten oder lesen sie lieber Blogbeiträge. Welche Longform Formate bevorzugen sie? Schauen sie lieber Youtube, hören sie Podcast oder lesen sie? 

Wo kannst Du die shortform Formate am besten platzieren? Diese sind sehr wichtig für den Communityaufbau. Sind sie Auf Facebook unterwegs, Instagram, Twitter, Snapchat etc.?

Wie Du siehst, gibt es ganz unterschiedliche Kommunikationsmöglichkeiten. Schau doch mal auf welche Farben, Worte und Bilder Du anspringst, welchen Unternehmen Du treu bleibst. Wo bist Du am liebsten unterwegs und auf, welche Art und weise konsumierst Du am  liebsten den ganzen heißen Stoff? 😉

So, und was will ich Dir damit sagen? Deine Buyer Persona ist nicht nur in Daten zu untergliedern… Du musst sie kennen, ihnen zu hören!

Wie ticken sie? Wer sind sie? Was machen sie in der Freizeit, wo sind sie unterwegs. Und, und, und…

Wie machst Du das? Frage sie… 🙂 

Am Ende kann sich jeder einzelne von uns aussuchen, wo und wann er kauft, oder mit wem er zusammen arbeiten möchte.

Fühlst Du Dich nicht angesprochen, dann gehst Du weiter und kaufst woanders… Wir können es nicht jedem Kunden recht machen, aber wir können unseren Kunden, die mit uns arbeiten wollen bzw. unser Produkt kaufen wollen, ein kleines Abenteuer schaffen und sie glücklich machen.

Hast Du Fragen? Dann melde Dich gern bei mir!

Grüße aus der Lausitz

Janine