Erste Schritte im E-Mail-Marketing

Erste Schritte im E-Mail-Marketing

Es gibt unzählige Gründe, warum Du eine E-Mail Liste haben solltest! Der größte und definitiv beste Grund ist – die E-Mail-Adressen sind Deine.

Die Social Media Kanäle schränken Deine Reichweite ein, das ist Fakt. Für mehr Reichweite sollst Du einfach zahlen und, wenn Du dafür kein Geld ausgeben möchtest, dann erreicht Du eben nicht alle Leute. Dabei gibst Du Dir soviel Mühe und kreierst ständig die schönsten Dinge für Deine Follower. Du möchtest ihnen helfe und natürlich auch Geld verdienen.

Ganz anders im E-Mail-Marketing! Wenn Du dort ein paar Dinge beachtest, dann erreichst Du fast alle aus Deiner E-Mail Liste! Und sollte eine Software/ ein Programm mal die Schotten dicht machen, dann nimmst Du Deine E-Mail-Adressen und ziehst weiter! Ganz im Gegenteil zu den Social Media Kanälen! Wird dort Deine Reichweite noch mehr eingeschränkt, sperren sie Dich oder schließen die Tore, dann bist Du aber mal sowas von angeschmiert. All Deine mühsam erstellten Postings, Deine Follower, alles ist einfach weg. Und Du erreichst niemanden mehr. Eine Horrorvorstellung, die man sich definitiv nicht wünscht!

Das Geld liegt in der Liste!

Ja, ich weiß – Du wirst es hier wahrscheinlich nicht zum ersten Mal lesen… aber es ist einfach so – Das Geld liegt in der Liste! Und ich kenne viele Menschen, die sich schwarz ärgern, weil sie Ihre E-Mail Liste zu spät aufgebaut haben! Ich schließe mich ein. Ich habe zwar schon immer E-Mail-Adressen gesammelt, aber meinen Fokus nicht darauf gelegt und ich kann es Dir auch einfach nur ans Herz legen!

Beschäftige Dich damit und fang an E-Mail-Adressen zu sammeln. Komme so in die Interaktion mit Deinen Kunden. Ein Handy hat fast jeder – eine E-Mail-Adresse auch! E-Mails lesen wir alle und, wenn unsere Freunde/Lieblingskollegen uns schreiben, dann lesen wir sie auch gerne! Also werde zum Liebling und fasziniere Deine Leser! Gute E-Mails gibt es nicht mehr all zu oft! Also steche hervor und hänge den Rest doch einfach ab.

Da ich Dich dazu animieren möchte, dass Du Deine E-Mail-Liste füllst und wertvolle E-Mails schreibst – deshalb werde ich kurz auf die Grundlagen eingehen.

Was ist der Unterschied zwischen Newsletter und E-Mail-Marketing?

ALso, Deinen Newsletter kannst Du regelmäßig oder unregelmäßig versenden und er wird meistens an alle Abonnenten gleichzeitig versendet. Er ist einmalig und beinhaltet oft Empfehlungen, News oder monatliche Angebote. Er möchte auf etwas aufmerksam machen und normalerweise (Du darfst es ändern) wird auf einen Newsletter auch nicht geantwortet. Interaktion? Meistens bei null 🤨

Ganz im Gegenteil der Autoresponder (oder auch die Trigger E-Mail) Hier geht es um Sequenzen, also eine Reihe von E-Mails die an verschiedene Abonnenten gesendet wird. Ganz individuell und auf den Abonnenten abgestimmt. Du überlegst Dir ein Ziel und verfasst eine E-Mail-Serie. So, kannst Du Deine Leser an die Hand nehmen, sie in die „richtige“ Richtung stupsen und sie zu einer Handlung überzeugen.

Deine Abonnenten reagieren auf die E-Mails und gehen mit Dir in die Interaktion. Dadurch werden verschiedene Trigger ausgelöst und Du kannst Deine Leser weiterhin glücklich machen – mit interessanten E-Mails. 🤩

Deine Überlegungen vor dem Start.

Bevor Du losgehst und Dir eine Software suchst, müsst Du Dir überlegen, was Deine Ziel ist. Was möchtest Du mit Deinen E-Mails erreichen? Das ist schon wichtig und danach (empfehle ich) die Software auszusuchen. Ein Umzug ist zwar möglich, aber oft sehr zeitaufwendig und mühsam.

Eine Software muss keine 100 Euro im Monat kosten, es gibt viele wunderbare Programme, welche Du nutzen kannst!

Also, überlege Dir:

Wer ist Dein Kunde.

Ich weiß, dass Thema hängt Dir wahrscheinlich schon zu den Ohren heraus. Aber es ist nun einmal die beste Vorarbeit, die Du treffen kannst! Es gibt nichts Schlimmeres, als nicht zu wissen – was man schreiben soll und für wen. Triffst Du den Nerv Deiner Kunden nicht, dann vertrödelst Du mal sowas von Deine Zeit. Und die Zeit ist und bleibt unser wichtigstes Gut. Die gibt uns niemand wieder, also gehe Sinnvoll mit Ihr um! (Hier kannst DU Dir mein Workbook dazu herunterladen)

Was ist Dein Ziel.

Setze Dir Ziele! Auch hier ist es so, dass Du Deine Zeit verschwendet, wenn Du nicht weißt, was Du möchtest! Was möchtest Du erreichen? Wieso schickst DU den Leuten E-Mails? Es ist ja nun einmal so, dass wir unseren Kunden kleine Abenteuer bauen. Vom „ersten Hallo“ bis zum wieder Kaufen sollte alles durchdacht sein. Die abenteuerliche Reise Deines Kunden – und die E-Mail ist ein super Berührungspunkt (Touchpoint).

Wie viel E-Mails möchtest Du versenden.

Überlege Dir wie viele E-Mails Deine Leser erhalten sollen. Sollen „nur“ einen Newsletter erhalten, möchtest Du eine Willkommensserie starten? Solle ein bestimmtes Produkt in Fokus gestellt werden? Bitte denke daran, dass DU nicht in jeder E-Mail verkaufst. Solltest Du es natürlich auf eine extrem charmante Art und Weise hinbekommen, dann probiere es aus. Du kannst jede E-Mail Messen und siehst es anhand der Abmelderaten, ob Deine Mail „gut“ ankam. 🤓

Welches Angebot kannst Du erstellen, warum sollte sich jemand eintragen?

Dann Frage Dich, warum sich jemand in Deine Liste eintragen sollte?! Was hat er davon? Was bietest Du jemandem? Gibt es ein Freebie? Ein Erstgespräch? (bitte denke hier an das Kopplungsverbot)

Was wird Dein Abonnent erleben?

Hier wären wir wieder bei der abenteuerlichen Reise Deines Kunden. Was wird er bei Dir erleben? Schickst DU ihm öfter mal etwas kostenlos zu? Weil er ja sozusagen ein “VIP“ ist?! Oder bekommen sie exklusive Angebote? Worum wird es gehen? Oder, oder, oder?

Dann überlege Dir, wie Deine E-Mails aussehen sollen. Branding ist natürlich auch hier nicht zu unterschätzen. Nutze Deine Farben, Formen, Deine Schriftart! Wenn Deine Leser die E-Mail öffnen, dann müssen sie sofort sehen, dass DU schreibst!

Ein Tipp von mir: Schreibe, wie DU sprichst! Dein Wording gehört zu Deinem Branding!

Ich wünsche Dir viel Spaß bei Deinem Start! Hast Du Fragen, dann melde Dich bei mir!

Marie Kondo für Dein Business

Marie Kondo für Dein Business

5 Möglichkeiten, wie du dein Business mit der KonMari-Methode aufräumst

Ein eigenes Unternehmen zu haben, selbstständig zu sein, ist nicht immer so einfach, wie es von außen wirkt. Kommt dir das bekannt vor? Du hast das Gefühl, nichts geht mehr wirklich voran und du steckst irgendwie mit deinem Business fest:

Es kommen keine neuen Aufträge, die aktuellen Kunden sind eher nervig als dass die Zusammenarbeit Spaß macht, deine ganze Arbeit fühlt sich einfach nur wie eine riesengroße Last an. Am liebsten würdest du dich tagelang verkrümeln und alles hinschmeißen, aber so leicht geht das dann ja auch wieder nicht… Es ist einfach zum Haare raufen!

Ich kenne das. Ich war nämlich genau an dem Punkt, erst dieses Jahr im April. Schon einige Wochen vorher hatte ich gemerkt, dass irgendetwas in meinem Business stört und nicht mehr passt, ich wusste aber nicht was. Als dann mein Urlaub im April anstand, wurde es mir schlagartig durch eine Situation klar:

Ich saß am Flughafen in London, wartete auf das Boarding. Meinen Kunden hatte ich allen rechtzeitig Bescheid gegeben, dass ich ab dem 17. April für zwei Wochen im Urlaub bin und alles auf Facebook & Co. für diesen Zeitraum vorgeplant ist. Dass sie sich nur in Notfällen melden sollen, wie z.B. ein Shitstorm oder ein gehacktes Instagramkonto. Als dann also mein Handy kurz vorm Betreten des Flugzeugs klingelte und ich den Namen einer Kundin sah, dachte ich natürlich es sei genau so etwas passiert. Um es kurz zu fassen – diese Kundin hatte den Einfall, sie benötige jetzt sofort bestimmte Materialien (die bereits auf einer anderen Plattform für sie zugänglich waren) von mir per Mail. Weil sie das JETZT gerne so posten würde, weil es JETZT dringend sei und weil es JETZT und nicht erst nach meiner Rückkehr geschehen könnte. Ich meinte dann nur, dass das jetzt nicht ginge, weil ich eben am Flughafen sei. Ihre Antwort: „Ja dann schick’s mir einfach wenn du gelandet bist, da hast du doch Zeit.“

Du kannst dir sicher vorstellen, was ich für ein Gesicht in dem Moment hatte: dieser Kundin waren meine Grenzen schlichtweg sch***egal. Ich war zum einen wütend, zum anderen hat mich die ganze Situation aber auch zum Nachdenken angeregt. Mir sind danach noch mehr ähnliche Situationen mit einigen meiner Kunden im Social Media Management Bereich eingefallen. Und mir wurde mit einem mal klar, dass sich dringend etwas ändern musste.

Tschüss alte Strukturen & Services

An dieser Stelle fiel mir dann der ganze Marie Kondo Hype wieder ein – diese spezielle Aufräummethode, um Ordnung zu bewahren und sich freier zu fühlen. Wenn das für zu Hause funktioniert, warum sollte es dann nicht auch für mein Business funktionieren?

Also habe ich mich einfach einen Nachmittag lang hingesetzt und mit den zwei Kernfragen von Kondos Methode mein Business näher betrachtet:

„Bereitet mir das Freude?“

„Strahlt das Freude aus?“

Und diese zwei Fragen waren im Bezug auf mein Business echte Augenöffner – ich habe erkannt, dass einige Services und einige Kunden nicht mehr zu mir passen und auf was ich mich stattdessen fokussieren möchte.

Ich konnte mein Business in eine neue Richtung lenken und mit meiner Message klarer werden, mich mehr auf meine Wunschkunden und das dazu passende Angebot konzentrieren! Ich fühlte mich plötzlich auch nicht mehr so platt und ausgelaugt, was mir nur bestätigte, dass ich auf dem richtigen Weg bin.

Es ist einfach so wichtig zu wissen, was man mit seinem Business erreichen will, wem man helfen will und wie man sich positionieren möchte. Mit der Marie Kondo Methode habe ich mein Business aufgeräumt und Raum für neue Ideen und Möglichkeiten geschaffen. Oder wie die Amerikaner es sagen würden: I unfucked my business! Abgesehen vom neu positionieren, half mir die KonMari-Methode auch beim allgemeinen Frühjahrsputz für mein Business.

So entrümpelst du dein Business

Wenn du also auch das Gefühl hast, dass es in deinem Business nicht voran geht oder du einfach grundsätzlich mehr Ordnung in deiner Selbstständigkeit benötigst, kannst du diese fünf Bereiche mit der KonMari-Methode entrümpeln:

1. Deine digitalen Dateien nach Kategorien sortieren

Screenshot-Overload auf dem Desktop, ix einzelne Ordner, keine klare Linie – wenn du auch so ein digitaler Datensammler bist wie ich und das auch noch gepaart mit mieser Struktur, wird es Zeit für eine Runde PC-Cleanup! Du brauchst nämlich letztendlich nur 5 Ordner: Admin & wichtige Unterlagen, Finanzen, Marketing, Services, Kunden

Das kann bei dir natürlich auch etwas anders aussehen, aber versuche einfach deine Dateien so gut wie möglich zu bündeln und in maximal 5 Hauptordner aufzuteilen. Du wirst sehen, dass du deine digitalen Unterlagen zukünftig leichter finden wirst.

2. Deine Services bündeln/vereinfachen/ändern

Ich habe am Anfang meiner Selbstständigkeit unglaublich viel angeboten – von Social Media Management bis hin zu Content Creation, Newsletter Marketing über Webshop- Einrichtung. Und ich hab das alles allein gemacht, jap. Du kannst dir sicher vorstellen, dass das auf Dauer nicht gut ging. Deshalb wirf’ einen Blick auf deine Services: was kannst du bündeln, auslagern, was kannst du vereinfachen oder welchen Service willst du gar nicht mehr anbieten? Wenn du Solopreneur bist, solltest du einen Kernservice und zwei Zusatzservices haben, das können auch nur simple Upgrades sein für deinen Kernservice. Wichtig ist, dass du nicht zu viel anbietest und falls du viel anbieten willst, mit anderen zusammenarbeitest. Du musst da nicht alleine durch!

3. Ziele überdenken

Ziele und Wünsche verändern sich mit deinem Business und das ist auch gut so. Deshalb ist es wichtig deine Jahres- und Monatsziele im Blick zu haben und diese auch zu überarbeiten. Wichtig ist, dass du dir smarte Ziele setzt, bzw. anders gesagt sollten deine Businessziele immer messbar und konkret sein. So vermeidest du auch, dass du dein Ziel verfehlst und ohne konkreten Stichtag immer nur vor dir hinschiebst.

4. Prozesse & Workflows vereinfachen

Wie sieht dein Kunden-Onboarding aus? Wie arbeitest du tagtäglich? Hast du feste Zeiten für verschiedene Aufgabenbereiche? Auch im Workflow-Bereich kannst du die KonMari-Methode einsetzen. Jeder Workflow, der dich mehr stresst als dir deinen Arbeitsalltag zu erleichtern, wird gestrichen. Überlege dir, wie du in Zukunft einfacher dein gewünschtes Ergebnis erhältst und wie du wieder Spaß an diesem Prozess finden kannst.

Auch dein Kunden-Onboarding sollte so gestaltet sein: es soll dir Arbeit abnehmen und nicht ein zusätzlicher Stressfaktor sein.

5. Wunschkunden definieren & sich von alten Kunden verabschieden

Hast du deinen Wunschkunden konkret definiert oder bist du eher Team „Ich nehme alles, was ich kriege“? Schluss damit!

Überlege dir ganz genau, mit wem du arbeiten möchtest, erstelle Buyer Personas dazu. Das heißt nichts anderes wie, dass du deinen idealen Kunden so genau wie möglich definierst und seine Vorlieben und Merkmale kennst. Ich habe zum Beispiel gemerkt, dass ich am liebsten mit E-Commerce-Kunden aus dem Technik- und Beautybereich im Facebook Ads-Bereich arbeite, beim Coaching jedoch lieber mit Solopreneurinnen, die selbst Dienstleistungen im kreativen Bereich anbieten. Diese einzelnen Idealkunden haben bei mir auch Namen und bei jeder neuen Anfrage, die reinkommt, überlege ich erst, ob das so in mein Kundenschema reinpasst.

Ist es zu sehr entfernt davon, sage ich lieber ab, bevor ich dem Kunden nicht richtig helfen kann oder ich mich nicht damit wohl fühle. Genauso heißt es hier aber auch Kunden zu kündigen, die nicht länger zu dir passen. Im ersten Moment ist das natürlich ein unangenehmes Gefühl, aber danach wirst du dich einfach tausend Kilo leichter fühlen.

Deine Tamara